Employer Branding meint nichts anderes als die Bildung einer Arbeitgebermarke.

Warum das so wichtig ist, haben wir bereits in unserem Artikel „Personalmarketing“ erläutert.

Die Ziele sind, abgeleitet aus dem internen Marketing, Mitarbeiter zu binden und für neuen Bewerber attraktiv zu sein. Darüber hinaus

Zahlreiche Studien in engl. Sprachraum zeigen signifikante Korrelationen zwischen strategisch fundierten Arbeitgebermarken und

  • erhöhter Identifikation
  • organisationalem Commitment
  • Leistungsbereitschaft
  • Geringerem Krankenstand
  • Geringerem Bürodiebstahl.

Die Herausforderung besteht neben der Bildung dieser Marke, vor allem in der Kommunikation nach außen.

Einflüsse:

Verschiede Aspekte haben Einfluss auf die Gestaltung und Wahrnehmung der Marke

  • Identität und Werte des Unternehmens
  • Werthaltigkeit und Attraktivität seiner Produkte
  • Stärken des Unternehmens als Arbeitgeber (z. B. Gehalt, Kultur, Attraktivität der Produkte, Karrieremöglichkeiten usw.)
  • Bedürfnisse und Anforderungen potentieller Arbeitnehmer (z. B. Gehalt, Kultur, Attraktivität der Produkte, Karrieremöglichkeiten usw.)
  • Integrität der Arbeitgebermarke (kommunizierte, aber nicht vorhandene Eigenschaften oder Leistungen können Zweifel an der Integrität bewirken)
  • Stärken der Wettbewerber im Arbeitsmarkt
  • Aktuelles Image des Unternehmens als Arbeitgeber

Damit eine erdachte Marke Ihrem Zweck entsprechen kann, müssen daraus resultierenden Maßnahmen über verschieden Bereiche geplant und umgesetzt werden. Sie gilt als Leitbild aller HR-Maßnahmen

  • Mitarbeitergewinnung (Recruiting)
  • Mitarbeiterbindung (Retention)
    • Mitarbeiter erhalten neue Möglichkeiten innerhalb der hierarchischen Eingruppierung bzw. Einstufung.
    • Mitarbeiter erhalten mehr Verantwortung bzw. eine Beförderung auf eine nächsthöhere Stufe der Hierarchie
  • Faire Bewertung der individuellen und Teamleistung
  • Talentmanagement zur Sicherung der Besetzung kritischer Positionen
  • Unternehmensimage/-marke
  • Unternehmenskultur
  • Gestaltung des Arbeitsumfeldes (z. B. durch innovative Bürokonzepte, Möglichkeit zur Telearbeit)
  • Work-Life-Balance

Wie man sieht gibt es viel zu beachten und zu bearbeiten, aber was man sich davon verspricht ist nichts weniger als die Rekrutierung eigener Markenbotschafter. Und ein Mitarbeiter der überzeugt positiv von seinem Arbeitgeber erzählt ist die beste Werbung die man sich vorstellen kann. Vor allem, aber nicht nur, auf dem Personalmarkt. Denn letztendlich ist jeder Mitarbeiter, in seinem privaten Umfeld, auch ein Influencer.

Eine Möglichkeit die sowohl zur Bildung als auch zur Kommunikation beiträgt, ist die Einführung von „corporate Fashion“, worüber wir euch in einem späteren Beitrag mehr erzählen werden.