Bisher nutzten wir das Vollformat Flaggschiff von Sony, die A7rII. Wir haben uns damals für diese Kamera entschieden weil wir nach einer Kamera suchten, die uns zum einen superhochauflösende Fotografien aber auch hochqualitative Videoaufnahmen in 4K ermöglicht. Die A7rII hat einen 35 mm Vollformat-Sensor mit über 42 Megapixeln und unter uns gesagt, die Bildqualität ist einfach der Hammer. Der Vergleich von einem Sensor mit fehlsichtigen Augen hinkt zwar etwas – trotzdem braucht der Sensor um sein vollen Potenzial auszuschöpfen auch eine abgestimmte Brille bzw. Objektive, die auch eine entsprechende Abbildungsqualität mitbringen. So kamen mit der Kamera auch einige Objektive in unsere Equipment-Sammlung. Nach gut einem Jahr Arbeit, vielen Videosequenzen und riesigen Postern können wir fast nur positives über die Kamera sagen.

Ein Fehler am Blitzschuh der Kamera stellte uns schließlich vor das Problem, ein paar Wochen lang keine Kamera griffbereit zu haben. Aus dieser Situation resultierten 2 Ereignisse. Zum einen erweiterten wir unseren Kamerarucksack um eine weitere Kamera – ein echtes Speedmonster, die Sony A9. Zum anderen wurden wir Sony Imaging Pro-Mitglied. Das ist der Profi-Support von Sony, der übrigens wirklich mehr als überragend ist.

35 mm Full-Frame

Warum wechseln wir auf das aktuelle Modell?
Wenn wir ehrlich sind, müssen wir natürlich sagen, dass wir als Teckie’s auch immer die aktuellste Hardware haben wollen aber wir können es auch rational begründen.

Die A7rII hat trotz ihrer Vorteile natürlich auch ihre Schattenseiten. Dazu gehören zum einen die Akku-Laufzeit und zum anderen die Geschwindigkeit der Datenverarbeitung. Da die A9 und die A7rIII beide die neue, größere Akku-Generation nutzt haben wir damit 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Der Vorteil liegt hier wirklich in der Leistung. Die neuen Akkus halten gefühlt doppelt so lang durch. Wir arbeiten mit einem Akkugriff an der Kamera in den 2 Akkus reinpassen – damit kommen wir bei einem Fotoshooting in der Regel den ganzen Tag aus.

Ein weiterer Grund für den Umstieg ist die Geschwindigkeit. Sowohl der Autofokus als auch die Speicherung der Bilder ist um ein vielfaches schneller geworden. Bei einer etwas schnelleren Bildabfolge (bei max. RAW-Qualität) musste man nach 5 Bildern beim alten Modell mal kurz innehalten bis die Daten aus dem internen Buffer auf der Speicherkarte waren. Der Nachfolger schafft hier bis zu 10 Bilder. Außerdem verbesserten sich noch die Spezifikationen im Video-Bereich. Zum Beispiel lassen sich nun sogar auf dem internen Speichermedium Full-HD Slowmotions bis zu 120 Bilder pro Sekunde aufzeichnen.

Auch der digitale Sucher wurde deutlich verbessert. Damit lässt sich die Schärfe und das Bild im generellen einfach besser beurteilen.

Was den Wechsel zusätzlich begünstigt hat ist der gute Restwert der A7rII. So war schließlich der finanzielle Sprung aufs neue Modell nicht super hoch. Zwischenzeitlich sind auch einige Objektive dazu gekommen, die natürlich auch auf die A7rIII passen. Heute liegen schon die ersten Shootings mit dem neuen Modell hinter uns und wir sind sehr zufrieden damit. Letztendlich können wir mit dem neuen Modell schneller und genauer arbeiten. Wir freuen uns schon aufs nächste Shooting.